Die Gemeinde Niedernwöhren wird erstmalig im Jahre 1232 in einer Leibzuchtverschreibung des damaligen Grafen an seine Frau urkundlich erwähnt. Eine Reihe von Rodungshöfen am Schaumburger Wald bildete die Anfangskette des Ortes.




CHRONIK der Samtgemeinde Niedernwöhren
Die Samtgemeinde Niedernwöhren wurde am 1. März 1974 im Zuge der Gebietsreform gebildet.
Sie besteht aus den Mitgliedsgemeinden
- Niedernwöhren
- Meerbeck (mit den Ortsteilen Volksdorf und Kuckshagen)
- Pollhagen
- Nordsehl
- Lauenhagen (mit dem Ortsteil Hülshagen)
- Wiedensahl
Die vorher selbstständige Gemeinde Nordsehl wurde geteilt. Das südliche Gemeindegebiet wurde als Ortsteil "Brandenburg" in die Stadt Stadthagen eingemeindet.
MITGLIEDSGEMEINDEN
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Mitgliedsgemeinden
- Niedernwöhren
- Meerbeck (mit den Ortsteilen Volksdorf und Kuckshagen)
- Pollhagen
- Nordsehl
- Lauenhagen (mit dem Ortsteil Hülshagen)
- Wiedensahl

Denkmal der Heringsfischer Niedernwöhren

Sankt Bartholomäus Kirche in Meerbeck
In Meerbeck bestanden um 1030 sechs Bauernhöfe, ein rundherrlicher Haupthof und die Kirche, die erstmalig im Jahre 1031 urkundlich erwähnt wird. Sie ist eine der ersten sieben Kirchen, die im früheren Kreis Schaumburg-Lippe erbaut wurden. Das Kreuz der Thingstätte befindet sich noch heute auf dem Kirchplatz in Meerbeck.

Sankt Johannis Kirche in Pollhagen
Der Ort Pollhagen hat im 13. Jahrhundert seine Gemarkung durch Rodung erhalten und wurde 1410 zum ersten Mal geschichtlich genannt. Die Gemeinde entwickelte sich als unterbäuerliches Nebendorf (Rothe) aus dem Mutterdorf Meerbeck. Bis zum Bau der Kirche in Pollhagen (1898) gehörte Pollhagen zum Kirchspiel Meerbeck.

Hofeinfahrt in Nordsehl
Nordsehl ist das erste Hagenhufendorf, das zwischen 1203 und 1228 im 'Dülwald' entstanden ist, nachdem die Bauern der ursprünglichen Horsthufe, dem Laufe der Holpe folgend, nach Osten in den Wald vordrangen. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens der Gemeinde stammt aus dem Jahre 1236.

Lauenhäger Bauernhaus (1540)
Lauenhagen wird nach alten Feststellungen zuerst 1247 als 'Lewenhaghen' erwähnt. Es hatte bereits 1253 eine Kirche, die unter dem Patronate des Bischofs von Minden stand.

Dorfteich mit Kirche in Wiedensahl
Der Flecken Wiedensahl wurde zwischen 1205 und 1253 als Hagenhufendorf angelegt. Die dortige Kirche ist über 700 Jahre alt. Der bekannte Zeichner und Dichter Wilhelm Busch wurde im Jahre 1832 in Wiedensahl geboren. Nach seinen Studien- und Wanderjahren lebte er von 1872 - 1898 im Dorf und schuf hier den überwiegenden Teil seiner Werke. Heute erinnert ein Denkmal und eine Gedenkstätte im Geburtshaus in Wiedensahl an sein Leben. Seit 1832 findet in diesem Ort alljährlich der traditionelle Martinimarkt statt.
